Stellungnahme zum Selengehalt im Kamut Urweizen

Selen zählt zu den lebensnotwendigen Spurenelementen. Das heißt, dass Selen in ausreichender Menge mit der Nahrung zugeführt werden muss, wenn es nicht zu einer Beeinträchtigung der Gesundheit und des Wohlbefindens kommen soll. „Selen vermindert gemeinsam mit den Vitaminen C, E und Beta-Carotin die Bildung von freien Radikalen, die bei der Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen und einigen Krebsarten mitbeteiligt sein können.“ (zitiert aus „Unsere Lebensmittel“, Heft 2: „Getreide und Getreideprodukte“; Herausgeber: „Österreichische Gesellschaft für Ernährung“) Jüngste Untersuchungen an meinem Institut ergaben, dass die durchschnittliche Selenaufnahme in Österreich mit 35 μg deutlich unter dem empfohlenen Tagesbedarf von 50 - 200 μg liegt. Ursache dafür ist, dass Getreide, neben Fleisch die wichtigste Selenquelle, hierzulande auf besonders selenarmen Böden heranwächst und somit arm an diesem Spurenelement ist. Auch bei sehr bewusster Ernährung aus herkömmlichen Getreideprodukten kann deshalb die erforderliche Selenmenge dem Körper kaum ausreichend zugeführt werden. „Kamut“-Urweizen aus dem biologischen Anbaugebiet im Hochland von Montana deckt aufgrund seines natürlichen Selengehaltes von etwa 900 μg/kg schon bei Verzehr von 200 g „Kamut“-Brot den Tagesbedarf an diesem lebensnotwendigen Spurenelement. Aus Sicht des Lebensmittelchemikers bieten Produkte unter Verwendung von Kamut Urweizen einen wünschenswerten Beitrag zur ausreichenden Versorgung mit dem lebensnotwendigen Spurenelement Selen.

(Prof. Dr. Werner Pfannhauser, Universität Wien, 4.2.1997)
(Quelle: Kamutinformationsheft der Kamut Enterprises of Eurrope bvba)

 
 

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